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Meine Arbeitswoche als Abgeordneter

Meine Arbeitswoche als Abgeordneter

Foto: Christian Thiel

Das Jahr im Deutschen Bundestag ist in etwa jeweils zur Hälfte in Sitzungswochen und Wahlkreiswochen unterteilt. In den Sitzungswochen ist mein Arbeitsschwerpunkt in Berlin, in Wahlkreiswochen bin ich vor allem in meinem Wahlkreis Erlangen aber auch in ganz Bayern unterwegs. Dort nehme ich diverse Termine wahr, wie Besuche von Behinderteneinrichtungen, Firmen oder Handwerksbetrieben, Redaktionen und vieles mehr.
 

Den Montag verbringe ich meist noch im meinem Wahlkreis Erlangen, wo ich Bürgersprechstunden abhalte, Parteiarbeit mache oder Termine mit Verbänden oder auch einzelnen Bürgern wahrnehme. Desweiteren beantworte ich Anfragen von Bürgern, Verbänden etc. in meinem Wahlkreisbüro.                                                  
Am späten Nachmittag geht es dann per Flugzeug von Nürnberg nach Berlin. Dort angekommen erwarten mich gleich Termine mit der FDP-Bundestagsfraktion, mit Verbänden oder anderen Parlamentariern. Diese Termine variieren von Woche zu Woche und sind z.T. abhängig von der Plenartagesordnung.  Falls montags Anhörungen stattfinden, wie beispielsweise in den vergangenen Wochen zum Thema Erhöhung der Rentenversicherungsbeiträge, beginnt die Woche gleich Montag früh in Berlin.

Am Dienstag ab 10.30 Uhr treffen sich die Arbeitsgruppen und Arbeitskreise meines Ausschusses für Arbeit und Soziales zur Beratung und Vorbereitung der Ausschusssitzung, die mittwochs stattfindet. Mittags folgt das Treffen der Jungen Gruppe. Die Junge Gruppe besteht aus Abgeordneten der FDP-Bundestagsfraktion, die mit einem Alter von unter 40 Jahren in den Bundestag gewählt wurden. Im Anschluss findet eine  Sitzung der bayerischen Landesgruppe statt. Die bayerischen FDP-Bundestagsabgeordneten besprechen hier bayernspezifische Themen, tauschen Positionen aus und bereiten sich auf die darauf folgende Fraktionssitzung vor, die um 15.00 Uhr beginnt. Abends nehme ich an Parlamentarischen Abenden zu diversen Themen teil.  In meiner Funktion als behindertenpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion stehen desöfteren Treffen mit Vertretern von Behindertenverbänden an. Da mir gerade dieses Thema sehr am Herzen liegt, versuche ich diese Termine vorrangig zu behandeln.  Meist ist der Tag dann zwischen 22.00 und 23.00 Uhr beendet.

Am Mittwoch bin ich um 8.00 Uhr in meinem Abgeordnetenbüro im Jakob-Kaiser-Haus, führe Telefonate und erledige die Korrespondenz, die in der sitzungsfreien Zeit angefallen ist. Um 9.30 Uhr beginnt die Sitzung des Ausschusses für Arbeit und Soziales, die meist über Mittag hinausgeht. Mittags ist Aktuelle Stunde bzw. Fragestunde im Plenum, wo Abgeordnete aller Parteien die Möglichkeit haben, Fragen direkt an die Regierung zu stellen. Nachmittags ist Zeit für die Betreuung von Besuchergruppen aus den Wahlkreisen, für diverse Termine oder für die Vorbereitung von Sitzungen. Abends finden wie Montag und Dienstag Parlamentariertreffen und andere Abendveranstaltungen zum Austausch von Positionen, Meinungen und Erfahrungen statt.

Donnerstags ist ab 9.00 Uhr Plenarsitzung, die häufig mit einer Regierungserklärung beginnt. Das Plenum geht  je nach Tagesordnung bis spät in die Nacht. So ist es oft schwierig, noch Zeit zu finden für die Vorbereitung von Reden, parlamentarischen Initiativen und Terminen. Daher kommt es häufig vor, dass ich auf die Wahrnehmung von Abendterminen verzichte und stattdessen meine parlamentarische Arbeit im Büro erledige.                                                                                          

Der Freitag beginnt wie am Donnerstag um 9.00 Uhr im Plenum. In meiner Funktion als behinderten- und sozialhilfepolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion halte ich meine Bundestagsreden zu diesem Themenbereich entweder donnerstags oder freitags. Gegen Abend fliege ich dann zurück in meinen Wahlkreis und beginne dort mit der Wahrnehmung von Terminen.

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Als behinderten- und sozialhilfepolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion habe ich mich im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales für die Integration und Teilhabe behinderter Menschen an allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens sowie für die Belange nicht erwerbsfähiger Sozialhilfeempfänger eingesetzt. Die allgemeine Arbeitsmarktpolitik war ein weiterer Arbeitsschwerpunkt von mir.

 

Ich habe zum 31. Oktober 2008 mein Bundestagsmandat zurückgegeben und bin nun Mitglied und Vizepräsident des Bayerischen Landtags. Als Sprecher für Arbeit und Soziales der FDP-Landtagsfraktion setzte ich mich selbstverständlich auch weiterhin für die oben genannten Themen ein.

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