Jörg Rohde - „Investition in die Zukunft“ Liberale machen sich ein Bild vor Ort

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„Investition in die Zukunft“ Liberale machen sich ein Bild vor Ort

10.02.2011

 

HERSBRUCK
- Große Sympathie und Unterstützung kann die Mannschaft der Polizeiinspektion Hersbruck von Liberaler Seite erwarten.  Nicht nur der geplante Umzug der Polizeiinspektion von Altensittenbach in die Forstamtsvilla am Lohweg, sondern auch Ausstattung und die Personalsituation bildeten die wichtigsten Punkte im Gespräch des Landtagsvizepräsidenten Jörg Rohde MdL und des innenpolitischen Sprechers der FDP im Bayerischen Landtag, Dr. Andreas Fischer MdL(Abensberg), mit Vertretern der Polizeiinspektion Hersbruck.

Jetzige Situation unkomfortabel

Seit 33 Jahren ist die Polizeiinspektion Hersbruck mit ihren derzeit 35 Beamten und 8 Tarifbeschäftigten im Stadtteil Altensitten untergebracht. Die Situation in dem Gebäude ist in den Augen der Polizei nicht mehr zeitgemäß und sehr verbesserungsbedürftig. Davon haben sich auch die beiden FDP-Politiker Rohde und Fischer überzeugt.

Gemeinsam mit dem stellvertretenden Bezirksvorsitzenden der FDP Mittelfranken Norbert Barnikel und dem Chef der FDP im Nürnberger Land Andreas Neuner kamen die beiden FDP-Landtagsabgeordneten zu einem Besuch der Polizeiinspektion Hersbruck um die Vor- und Nachteile der aktuellen Polizeiinspektion und eines Umzuges abzuwägen.

Nicht nur, dass die Polizeiwagen für Jeden zugänglich vor dem Haus an der Straße parken müssten, auch seien die Fensterscheiben im Erdgeschoss nicht schusssicher, zeigte Dienststellenleiter Johann Meixner die Defizite auf. Darüber hinaus gibt es nur eine Häftlingszelle, welche im Keller liegt und in den man nur über eine sehr steile Treppe gelangt. Weiter fehlt ein behindertengerechter Zugang zu dem Gebäude. Dies sind nur ein paar Beispiele der momentanen Situation, welche durch einen Umzug der Polizeiinspektion in die Forstamtsvilla erheblich verbessert werden würde.

Forstamtsvilla: energetische Sanierung, bürgerfreundliche Lage

Das 1913 erbaute Forstamt soll für den Einzug der Polizeiinspektion vom Keller bis zum zweiten Stock komplett energetisch saniert werden. Die Pläne dafür liegen bereits alle auf dem Tisch, auch die Raumaufteilung wurde schon vorgenommen, welche im Gegensatz zum jetzigen Zustand deutlich entzerrt werden würde. Unter anderem ist für die neue Polizeiinspektion eine behindertengerechte Ausstattung vorgesehen. Anstatt einer soll sie über zwei Häftlingszellen verfügen, die direkt von außen zugänglich sein sollen. Für die Streifenwagen sind auf dem fast 1.900 Quadratmeter großen Grundstück genügend Parkplätze vorhanden, das Gelände selbst ist durch einen Zaun und ein großes Tor zur Straße hin abgeriegelt.

Zieht die Polizeiinspektion in die denkmalgeschützte Forstamtsvilla, bedeutet dies eine Aufwertung nicht nur der Beschäftigtensituation. Die Polizei in der Innenstadt gelegen wäre für die Bürger viel leichter zu erreichen. Viele Wege könnten fußläufig erledigt und Behördengänge miteinander verbunden werden. Auch die Polizeibeamten, die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Dienst kommen, könnten sich über kürzere Wege freuen.

Wunsch: Finanzierung über Doppelhaushalt 2011/2012

Die Sanierung der Forstamtsvilla soll inklusive aller Umbauarbeiten und des Umzugs der Polizeiinspektion 1,68 Millionen Euro kosten. Ist die Finanzierung gesichert, kann sofort mit den Baumaßnahmen begonnen werden. Deshalb ist es für die Polizei so wichtig, die Politik von dem Projekt zu überzeugen. Denn laut Gerold Arbter, Regierungsrat vom Polizeipräsidium Mittelfranken, muss die Finanzierung unbedingt in den Doppelhaushalt 2011/2012 der Bayerischen Staatsregierung eingebracht werden, damit noch in diesem Jahr die Bauarbeiten beginnen können.

Unterstützung durch die Liberalen

Landtagsvizepräsident Jörg Rohde MdL und der innenpolitische Sprecher der FDP im Bayerischen Landtag, Dr. Andreas Fischer, zeigten sich bei ihrem Besuch in Hersbruck von den Plänen der Polizeiinspektion beeindruckt und bestätigten den notwendigen Handlungsbedarf. Beide wollen sich bei den Haushaltsberatungen für das Projekt einsetzen. „Das ist eine Investition in die Zukunft. Besonders wichtig ist auch die Sicherheit der Beamten, die in der Forstamtsvilla weitaus mehr gewährleistet ist als am jetzigen Standort“, sicherte Dr. Andreas Fischer MdL Polizeiinspektionsleiter Johann Meixner seine Unterstützung zu.

Von der Lage und den Fakten überzeugt wollen die mittelfränkischen Liberalen schon Mitte Februar auf ihrem Bezirksparteitag einen Antrag auf den Weg bringen, der einen schnellen Umzug der Polizeiinspektion ermöglichen soll.